Walsdorf-Zilsdorf

Juwelen der Vulkaneifel


Panoramabilder

Verschaffen Sie sich mit unseren Panoramabildern einen Überblick über die Umgebung unserer Ortschaften.
Vielen Dank für die Bereitstellung der Bilder an © M. Klas, Walsdorf.



Naturereignisse
Goßberg-Vulkan

Der Goßberg ist der Kuppenrest eines ehemaligen Schichtvulkans aus der Quartär-Zeit. Er besteht hauptsächlich aus Lagen von Tuffen (verfestigten vulkanischen Auswurfsprodukten wie Aschen, Lapilli und Schlacken). Zwischen den Tufflagen sind einige dünne Basaltlava-Lagen eingeschaltet, die nach Norden und Südwesten ausgeflossen waren.
Unter den Schichtvulkanen der West-Eifel gehörte der Goßberg zu denen, die einen sehr regelmäßigen Aufbau besitzen beziehungsweise besaßen. Denn an der Nordost-Flanke des Vulkankegels werden die Tuffe seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts abgebaut.
Trockenmaar Walsdorf

Südlich von Walsdorf befindet sich in einem ovalen Kessel das Walsdorfer Maar - ein Trockenmaar. Es gehört mit zu den größten Trockenmaaren in der Eifel und erstreckt sich über eine Fläche von 115 ha. Im Bereich des Maares findet man viele seltene und geschützte Pflanzen, z.B. wilde Orchideen.

Arensberg (Arnulphusberg)

Der Arensberg, eine der größten geologischen Attraktionen in der Urlaubsregion Hillesheim, ist die einzige bedeutende Vulkankuppe aus der Tertiärzeit. Das aufsteigende Magma hat unterdevonische Ton- und Sandsteine, Kalk- und Mergel des Mitteldevon und triassische Buntsandsteine durchdrungen. In den mitgerissenen Kalksteinblöcken haben sich durch Hitzekontakt mit der glutflüssigen Lava zahlreiche neue Minerale gebildet. Durch einen Stollen kann man den Krater betreten. Die Zufahrt ist in 54578 Zilsdorf (Basaltstraße) ausgeschildert.

Der „Beuel“ der älteste quartäre Vulkan der Westeifel

Die Erhebung „Auf dem Beuel“ liegt ca. einen halben Kilometer von Zilsdorf. Bei ihn handelt es sich um dir Reste eines vulkanischen Schichtvulkans. Das Alter des Beuel-Vulkans wurde an Hand von Lavagesteinsproben auf ca. 970.000 Jahre bestimmt. Der Beuel ist damit in der Westeifel der älteste Vulkan der Quartär-Zeit. Der Name Beuel leitet sich von Buel (mittelhochdeutsch Buhil) oder Büchel ab, was soviel wie Anhöhe oder Erhöhung bedeutet.
Altstraßbach

Die Quelle wurde in den 40er Jahren bei Baumaßnahmen für den Westwall gefaßt. Sie ist mäßig mineralisiert.

Vorsicht: Der direkte Zugang zu dem Quellbunker wurde im Rahmen der Quellenroute aus wissenschaftlichen und Sicherheitsgründen durch die Kellertüre verschlossen. Bei geringer Luftbewegung sammelt sich am Boden des Bunkers eine bis zu 20 Zentimeter hohe, unsichtbare CO2-Schicht.
Naturdenkmal Siegeseiche Walsdorf

Baumart: Stiel-Eiche (Quercus robur)
Alter: ca. 350 Jahre
Umfang: 4.52 m
Höhe: ca. 20.00 m

Schutzzweck ist die Erhaltung des alten Solitärbaumes wegen seiner Eigenart, Schönheit und Seltenheit, seiner Bedeutung für den Naturhaushalt und das Orts- und Landschaftsbild sowie seiner naturgeschichtlichen und Landeskundlichen Bedeutung. (Rechtsverordnung vom 05. September 1985)



Geologische Ziele
GEO-Pfad Ausgangspunkt ″C″ am Gemeindehaus Zilsdorf

Am Gemeindehaus sind die zwei allgemeinen Erläuterungs-Schautafeln angebracht. Ihre Themen sind:

Einführung in das Schwerpunktthema Minralquellen
•        Die Mineralquellen der Region
•        Mineral- und Thermalwässer der Eifel

Naturschutzgebiete in Walsdorf und Zilsdorf

Die sieben Naturschutzgebiete rund um Walsdorf und Zilsdorf umfassen eine Größe von insgesamt 12,1 ha.

Schutzzweck ist die Erhaltung der am Rande ihres Verbreitungsgebietes und auf spezialisierten Standorten vorkommenden, stark gefährdeten Kalk-Kleinseggenriede, sowie der in ihrem Bestand bedrohten feuchten Grünlandgesellschaften wie Großseggenriede, nasse Staudenfluren, Sumpfdotterblumenwiesen und mäßig feuchte Glatthaferwiesen als Lebensraum und Rückzugsgebiet für gefährdete Pflanzen- und Tierarten, insbesondere Seggen-, Wollgras-, Orchideen-, Sumpfmoos- und Insekten-arten.

Heckenlandschaft zwischen Walsdorf und Zilsdorf

Lebensräume für Pflanzen und Tiere

Die ökologische Bedeutung der Hecken hängt weitgehend von ihrer Ausbildung hinsichtlich Größe, Breite Höhe, ihrem Alter (Wuchshöhe) und dem Vorhandensein von vor gelagerten Säumen ab. Hecken stellen Teillebensräume (z.B. Rastplatz, Ansitz etc.) oder dauerhafte Lebensräume (z.B. Brut- und Wohnplatz) für eine Reihe von Vogelarten wie Neuntöter und Kleinspecht dar und bieten ideale Lebensbedingungen für eine große Anzahl anderer, verschiedener Tierarten.

Zusätzlich dienen sie als Windbrecher und Erosionsschutz und sollen Trockenschäden vorbeugen. Gehölze wie Berberitze, Roter Hartriegel, Liguster, Sanddorn, Schlehe und Weißdorn und sind häufig mit Einzelbäumen versetzt.